
Mein Name ist Susanne Gegler
Biologin, Mutter, Unternehmerin und leidenschaftliche ADHS-Aufklärerin.
Als studierte Dipl.-Biologin (Virologie & Biochemie) wollte ich forschen und Wissenschaftlerin sein. Das Leben hatte andere Pläne und ich bin heute sehr dankbar dafür.
Ich wurde Mutter. Wundervoll bis heute. Mit Kind Nummer zwei – einem eloquenten Wirbelwind – kam ganz viel Glück und ADHS ohne Vorwarnung mitten in unser Leben. Der Schulalltag wurde zur Herausforderung, soziale Momente taten weh. Unseren Sohn konnten wir gut versorgen – mit einem kompetenten Psychiater, einem empathischen Therapeuten, wundervollen Großeltern. Wir als Eltern fühlten uns oft allein. Erschöpft, voller Zukunftsangst, mit dem Gefühl dass unser Umfeld kaum verstand, was ein Kind mit ADHS wirklich braucht. In der Corona-Zeit klopfte dann eine Erschöpfungsdepression ganz leise bei mir an.
Also legte ich eine Pause ein. Und diese Pause veränderte alles.
Ich traf einen wunderbaren Menschen und gründete mit ihr ein kreatives Unternehmen für Stickdesign – Nadelfieber war geboren. Und parallel dazu wuchs in mir der Wunsch ADHS in seiner Gesamtheit zu verstehen – nicht nur als veränderten Dopaminstoffwechsel. Ich sog auf, was ich finden konnte: Fachliteratur, neurobiologische Forschung, Fortbildungen, Elternkurse bis nach Wien. Mit meinem wissenschaftlichen Hintergrund wollte ich begreifen, was im ADHS-Gehirn wirklich passiert – was es antreibt, fordert und überfordert. Denn wer versteht, kann begleiten. Und aufhören, sich selbst die Schuld zu geben. Denn ADHS ist kein Erziehungsfehler.
Daraus wurden ehrenamtliche Vorträge – an Schulen und Einrichtungen, überall wo Menschen wirklich verstehen wollten was ADHS bedeutet. Besonders die Arbeit mit Pädagoginnen und Pädagogen liegt mir am Herzen. Nicht um zu urteilen – ich schätze diese Arbeit sehr und kenne ihre Grenzen. Volle Klassen, enge Strukturen, wenig Spielraum, Personalmangel. Ich möchte helfen ADHS besser zu verstehen, damit der Alltag mit neurodivergenten Kindern für alle Seiten gelingt. Für Pädagogen, Kindern und Eltern.
Immer mehr Eltern mit neurodivergenten Kindern suchten das Gespräch mit uns als Eltern. Wir wussten, wie sich ihre Schuhe anfühlen. Und wir wussten: Der Weg ist oft steinig – aber er lohnt sich. Ein Kind mit ADHS großzuziehen ist eine der intensivsten und bereichernsten Erfahrungen, die unsere Familie gemacht hat. Man wächst. Als Eltern, als Geschwister, als Familie.
ADHS ist eine echte Superkraft – kreative Lösungen für schwierige Probleme, Begeisterungsfähigkeit, Empathie und scheinbar unendliche Energie. Sie braucht die richtige Umgebung, um sich zu entfalten. Und Eltern, die ihr Kind wirklich sehen, zugewandt begleiten – und sich dabei selbst nicht verlieren.
Genau dafür ließ ich mich zum zertifizierten ADHS-Elterncoach ausbilden und verwandelte diese Erfahrung in meine liebste Tugend — und schließlich in meinen Beruf.
Ich spreche nicht nur über ADHS. Ich lebe damit – und weiß, was trägt.
Ausbildungsnachweis
Fachkundeprüfung zum ADHS-Eltern-Coach

Fachkundeprüfung zum ADHS-Eltern-Coach
Prüfnummer: ET-353-PR-24296
Verifizierung unter: www.iflw.de/zertifikat
Fortbildung Online Coach
30-stündige Fortbildung zum Online Coach beim Institut für Bildungscoaching




